Erweiterungsprojekt "Kahlenberg neu"

Modulare Bauweise

Dieser Entwurf zeigt einen möglichen Ablauf in Bauphasen.


BAUPHASE 1 (in orange markiert)

umfasst folgende Bereiche: Einen Neubau in Holzbauweise hinter dem jetzigen Speisesaal, dort wo heute das Kinderland und die Speisesaalterrasse liegen. Dadurch entsteht ein Bereich, der jetzt als Vortragssaal und später als Bewegungsraum des Kinderlandes oder als Veranstaltungssaal genutzt werden kann. Weiters liegen dort niedrigere, kleiner Räume, die als Seminarräume, Kinderbetreuungsräume oder Besprechungszimmer genutzt werden können. Zwischen dem Neubau und dem Bestandsspeisesaal kommt die dringend notwendige Außenstiege.

Geprüft werden soll, ob die Container des heutigen Kinderlandes als provisorische, ebenerdige Küche, verwendet werden können. Sollte die vorübergehende Absiedlung der Küche aufgrund der technischen Anforderungen zu teuer kommen, könnten die Container auch als Rezeption, Backoffice und Bürofläche genutzt werden. Sie könnten mit dem Speisesaal verbunden werden (am Plan auf der rechten Seite). Der jetzige Vortragssaal könnte zu drei Musterzimmern umgebaut werden - falls die Büros in die Container verlegt werden - könnten zusätzliche Musterzimmer entstehen. Für diese Phase ist das Absiedeln des Traforaums durch die Wiener Netze notwendig. Auch die biologische Kläranlage wird in dieser ersten Bauphase umgebaut (ganz links unten sichtbar).

Sollte die Küche aus wirtschaftlichen Gründen im Keller verbleiben dann ist zu überlegen, ob durch einen außenliegenden Kellerzugang, der als Lieferantenzugang und Verteilungszugang verwendet wird, die Zugangssituation verbessert werden kann.

Vorteil: Wir können mit den Spenden, die wir schon haben eine deutliche Verbesserung der Raumsituation erzielen. Die Schönstattbewegung hat einen großen Saal, der auch für Veranstaltungen genutzt werden kann. Die neuen Zimmer können vorab Probe bewohnt werden. Die Zugangssituation zur Küche wird verbessert. Alle Umbauten sind so, dass die Räume auch später sinnvoll genutzt werden können – sie passen in den Masterplan.

In dieser Phase könnte auch ein Schwesternhaus (im Plan links unten als Klausur bezeichnet) gebaut werden, dass vorübergehend als zusätzliches Gästehaus genutzt werden könnte. Der Vorteil wäre, dass in der Bauphase des Neubaus der Verdienstentgang nicht so groß wäre und Zimmer zur Verfügung stehen, die vom Baulärm nur geringfügig belastet sind. Sollten die Schwestern später von dem Haus nicht Gebrauch machen, würden besondere Zimmer zur Verfügung stehen für diejenigen Gäste, die mehr Ruhe und Kontemplation suchen.


BAUPHASE 2 (in blau markiert)

umfasst den Bau des Erweiterungsbaus mit leichten Adapierungen zum Entwurf von Arch. Michael Eckel. Änderungen sind: Reduktion der Kellerflächen, Verlegung der Garageneinfahrt auf die rechte Seite des Gebäudes, stärkere Entflechtung zwischen externen Gästen und Schönstattbewegung/Seminargästen (nach einer Idee von Arch. Richard Sickinger), Vorrücken des Gebäudes


Vorteil:
Dieser Bereich kann gebaut werden, wenn die finanzielle Situation es zulässt. Das Vorrücken des Gebäudes erhält den Fußballplatz in der Größe wie er jetzt ist. Externe Gäste und Seminargäste werden von einer Küche bespielt, aber können jeweils für sich sein.


BAUPHASE 3 (in grün markiert)

umfasst folgende Bereiche: Adaptierung der Bestandshäuser, ev. Neubau Schwesternhaus, falls dieses nicht in Bauphase 1 umgesetzt wird.


DER SAKRALE RAUM (rote Zone rund ums Heiligtum)

ist ein ganz eigener Bereich, der in diesem Newsletter keine Beachtung finden soll. Hier geht es um die Gestaltung des Bereichs rund um das Heiligtum als „Sakralen Raum“, einem Raum der Ruhe und der Sammlung. Dieser Raum nimmt idealerweise alle Elemente, die unser Heiligtum ausmachen mit auf, von der Sakristei und dem Abstellraum bis hin zu den Zeichen, die im Laufe der Zeit durch Initiativen rund um unser Heiligtum entstanden sind, wie zum Beispiel die Heilige Familie. Dieser Bereich könnte jedenfalls schon in der Bauphase 1 mitgestaltet werden.


Arch. Maria Bieber
Susi Mitter

 

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