Erweiterungsprojekt "Kahlenberg neu"

Workshop am 11. Februar 2018

ZIELE

- Das Schönstattzentrum dient vorrangig der österreichischen Schönstattbewegung.Das Projekt soll daher primär die Situation für die Schönstattbewegung verbessern

- Vortragssaal, Speisesaal sind zu klein, es fehlen Gruppenräume / Besprechungszimmer, Büros

- Um mittel- und langfristig der Schönstattbewegung dienen zu können, muss auch die Wirtschaftlichkeit verbessert werden.

Wir sind überzeugt, dass ein attraktives Schönstattzentrum unsere apostolische Tätigkeit unterstützt und somit das Wachstum fördert. – „Wir wollen Schönstatt in die nächste Generation bringen.“

ANFORDERUNGEN AN DEN BAU IN PHASEN

- Jede Phase muss für sich lebensfähig sein

- Deutliche Verbesserung (Platzangebot, Qualität, Wirtschaftlichkeit, operative Abläufe, behördliche Auflagen) gegenüber dem Ist- Zustand

- Darf Folgephasen nicht im Wege stehen

- Der Masterplan „Projekt Gesamtplanung“ vom Februar 2012 stellt dabei die Grundlage dar

Übereinstimmende Meinung der Gruppe

Sichtbare Zeichen sind gefragt! Trafo und Kläranlage werden durch Franz Weichsler weiter vorangetrieben. Der Trafo soll möglichst noch 2018 versetzt werden. Als erstes sichtbares Zeichen, dass sich jetzt tatsächlich etwas bewegt. Durch diese Maßnahme verbessert sich auch sofort das Platzangebot im Speisesaal.

SPANNUNGSFELDER

Ein weiteres Ziel ist ein Optimum zwischen den teilweise divergierenden Zielsetzungen zu erreichen. Die Spannungsfelder ergeben sich aus den Überlegungen zu: Betriebswirtschaft – Finanzen – Planung, Bau und Bespielung der Objekte – Behördliche Auflagen – Wohlfühlen der Bewegung und Tagungsgäste versus Tages-/ Bistrogäste

ENTSCHEIDUNGSSTRUKTUR

Die Letztentscheidung liegt formal juridisch bei den Schönstätter Marienschwestern.
Nachdem sie sich jedoch im Dienst der Schönstattbewegung verstehen, wird das Einvernehmen mit der Bewegungsleitung (Ingeborg und Richard Sickinger) und mit dem Landespräsidium hergestellt.

STATUS

1. Behördlich

Das P. Kentenich Haus inkl. Küche und Speisesaal hatte nie eine gewerberechtliche Genehmigung – seit 2010 (da wurde Gästehaus und Café Bistro genehmigt) wird es als „Vereinshaus“ geduldet.

Besonders problematisch: Fluchtwege (insbesondere Stiegenhaus), zu geringe Parapethöhe (Abstand zw. Boden u. Fensterbrettoberkante) im 1.OG, Brandschutz, Küche im Keller (viel zu geringe Raumhöhe, Belüftung und Tageslichtbelichtung).

Die Einhaltung der geltenden Gesetze und der behördlichen Auflagen sind die betrieblichen Voraussetzungen für eine intensivere Vermarktung (in jenen Zeiten, in denen wir Schönstätter unser Haus nicht brauchen) und damit auch eine der Voraussetzungen für die Verbesserung des betriebswirtschaftlichen Ergebnisses.

2. Betrieblich

- Das wirtschaftlich notwendige Ziel ist das Erreichen der „Schwarzen Null“ – momentan schießen die Schwestern ca. 60.000 Euro pro Jahr zu – das bedeutet: im Durchschnitt wird jede Nächtigung mit ca. 20 Euro von der Schwesternprovinz gesponsert.

- Spätestens 10 Jahre nach dem Umbau (Phase 1) muss sich der laufende Betrieb selbst tragen können – die Schönstätter Marienschwestern können über diesen Zeitraum hinaus keine Zuschüsse mehr geben. Für größere Investitionen und Re-Investitionen werden, nach heutiger Einschätzung, immer Spenden erforderlich sein.

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