endlos sorglos – als Paar mit Gott gehen
von Thomas Wächter
Wieder mehr wir zwei – wmw2
Am 4. Fastensonntag, dem 15.03.2026, folgten 14 Paare der Einladung zu einem wmw2 Nachmittag zum Thema: „endlos sorglos sein“, nicht im Sinne von Nichtstun, sondern im Vertrauen auf Gott. Als Referenten hörten wir Karin und Gottfried Meches.
Der Nachmittag wurde in bewährter und liebevoller Weise von Rita und Norbert Kollmann begleitet.
Nach einem Gebet und einer kleinen Vorstellrunde hörten wir das Ehepaar Meches zu diesem Thema.
Unter anderem sprachen sie folgende Punkte an:
- Das Schlaraffenland ist eine Utopie. Es ist das Land der faulen Affen, so eine Übersetzung.
- In der heutigen Welt von Kriegen, Umweltzerstörung, und Klimawandel weht ein rauer Wind.
- Wir haben Sehnsucht nach einer guten Beziehung zu Gott.
- Pater Josef Kentenich gab seinen Mithäftlingen im KZ Dachau Mut zum Durchhalten.
- Unser neuer Erzbischof Josef Grünwidl erkannte in seiner Nachdenkphase, ob er Kardinal Schönborn nachfolgen sollte, dass Gott ihn nicht perfekt brauche, sondern verfügbar. So konnte er dann seine Nachfolge mit Freude antreten.
- Sorglos sein bedeutet auch, Gott und der Gottesmutter zu vertrauen - wie in einer heiligen Abenteuerreise.
- Wir dürfen Dankbarkeit kultivieren und uns freuen - unabhängig von Dingen.
- Gott spricht auch durch den Partner zu uns.
- Unsere Sorgen dürfen wir an die Gottesmutter richten, in dem wir sie auf Krugzettel schreiben und der Gottesmutter als Gnadenkapital zur Verfügung stellen. Sie kann damit etwas Gutes für andere bewirken.
- In der Schönstattgemeinschaft fühlen wir uns oft getragen durch das Gebet von anderen.
- Wenn unsere Kinder andere Wege gehen, als wir uns gedacht haben, fällt es uns oft schwer, das zu akzeptieren. Aber unser Vorbild im Glauben muss sichtbar sein.
- Jeder Mensch hat eine Aufgabe.
Im Paargespräch konnten wir gemeinsam Antworten auf folgende Fragen finden:
Was macht uns Sorgen?
Wofür sind wir dankbar?
Wie pflegen wir unsere Verbundenheit mit Gott?
Wie gehen wir mit den Dingen um?
Nach dem Paargespräch gab es Kaffee und Kuchen sowie Gelegenheit zum Austausch mit anderen Teilnehmern, der auch noch durch eine Gruppenarbeit fortgesetzt wurde.
Zum Abschluss grüßten wir noch die Gottesmutter im Kapellchen und beteten den Psalm: „Der Herr ist mein Hirte“.
Für uns war es ein sehr schöner Sonntag der Bestärkung im Guten, dass Gott mit uns auf dem Weg ist.
Gerti Wetsch
Schönstatt in Österreich