Kraftquellentag 23.11.2025
von Martin Schiffl
Wen betrifft das Thema Versöhnung nicht? Ob Ehepaare, Kinder, Freunde, Bekannte – wir sind laufend damit konfrontiert und immer heißt es abwägen was einem richtig scheint. Versöhnung ist nicht immer einfach und benötigt von beiden Seiten Größe.
Diese Thematik haben wir an diesem Kraftquellentag von allen Seiten beleuchtet. Familie Halmetschlager (im Bild links) hat sich damit intensiv auseinandergesetzt und sich bemüht uns einige Tools für den Alltag mitzugeben.
Uns hat das Bild von Kintsugi sehr beeindruckt. Eine japanische Technik um zerbrochenes Keramik mit einem Lack aus Gold, Silber und Platinpulver wieder zu reparieren. Somit werden die Bruchlinien nicht versteckt, sondern als wertvolle dekorative Elemente hervorgehoben. Es symbolisiert dass Narben und Brüche Teil der Lebensgeschichte sind. Anstatt Schäden zu verbergen werden sie betont, was zur Einzigartigkeit des Objekts beiträgt. Auf uns umgesetzt bedeutet das nun, dass Brüche und Reparaturen eine Chance für Wachstum und eine neue, stärkere Form sein können.
Weitere Themen wie den Ehegarten pflegen, faire Kampfregeln, den Goldgräberblick schärfen, wertvolle Zeit zu zweit, Ge(h)spräche und noch vieles mehr wurden erläutert.
Als give away bekamen wir eine Versöhnungskerze, die bei Bedarf entzündet werden kann sowie Dankbarkeitsperlen. Dieser Tag klingt bei allen Teilnehmenden noch lange nach und hat die hoffentlich eine oder andere Veränderung bereits bewirkt.
Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge so anzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu verändern, die ich ändern kann und gib mir die Weisheit das eine vom anderen zu unterscheiden. Love it, change it or leave it.
Gudrun & Beat Mungenast
Schönstatt in Österreich